Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit des Unternehmensmodells ist die KDV-Technologie, die mit MSW zugeführt wird und es zu Dieselkraftstoff verarbeitet und somit produziert. Diese patentierte Technologie löst zwei Probleme der chinesischen Wirtschaft, und zwar das wachsende Problem der Abfallentsorgung, und die Anhaltende Nachfrage nach Dieselkraftstoff.
Die Technologie verwendet eine katalytische Depolymerisation (CDP). Depolymerisation ist ein Verfahren zur Reduktion von komplexen organischen Materialien (meist Abfallprodukte verschiedenster Art, oftmals Biomasse genannt) verwendet, um diese in Kohlenwasserstoffe oder in Kraftstoff für Dieselmotoren, also leichtes Rohöl, umzuwandeln. Langkettige Polymere aus 'Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff werden unter Druck und Hitze in kurzkettiges Kohlenwasserstoff Erdöl mit einer maximalen Länge von rund 18 Kohlenstoffen zersetzt.
Die meisten verwendeten Techniken, die seiner Zeit verwendet werden um MWS zu Treibstoff zu verarbeiten, beinhalteten das pyrolytische Verfahren. Dieses nutzt im wesentlichen hohe Hitze in einer Sauerstofffreien Umgebung, um die verschiedenen Kohlenwasserstoff-Gase, welche der Abfall beinhaltet, frei zu geben. Der Prozess erfordert sehr hohe Hitze, ca. 850°C, um das anfängliche Syngas frei zu geben. Ein TNV behandelt dann diese Gase bei Temperaturen bis zu 1200°C, somit werden alle schädlichen und toxischen Elemente zerstört und Dioxine werden während des Prozesses generiert.
Der CDP Ansatz ist eine bessere Alternative und ermöglicht uns, mit niedrigem Druck (0.9 Bar) und geringerem Anteil von Wärme (etwa 350°C), die langkettigen Kohlenwasserstoffe direkt in Dieselkraftstoff zu wandeln. Der entscheidende Faktor bei dieser Arbeit ist der patentierte Katalysator, der nach Jahrzehnten der Forschung in Deutschland entwickelt wurde. Der Prozess liefert hohe Conversions-Raten von ca. 80% des Gehaltes an Kohlenwasserstoffen der Einsatzstoffe.
Dies ist sehr energieeffizienterer als der Pyrolyseprozess. Energiebedarf für Wärme und Strom während des Prozesses wird durch eine Kraft-Wärme- Kopplungsanlage (KWK) geliefert, und verbraucht nur etwa 10% des hergestellten Dieselkraftstoffes. Darüber hinaus produzieren die niedrigen Betriebstemperaturen keine toxischen Dioxine und Furane wie bei der Pyrolyse, wodurch die Notwendigkeit der Weiterbearbeitung des Treibstoffes, zum entfernen der Schadstoffe, entfällt.